Sonntag, 16. Januar 2011

Noch mehr kleine Kunstwerke

Erik malt sicher nur zwei drei Bilder im Monat. Deshalb erstaunt es mich immer wieder, wie schnell dennoch die Entwicklung vorangeht. Denn eigentlich übt er ja nicht. Es passiert wohl irgendetwas in Eriks Kopf, und schon gibt es etwas Neues zu sehen. Die erste Sonne, das erste Auto...

Oftmals steht am Anfang nicht fest, was überhaupt auf dem Bild sein soll. Dann entsteht durch Zufall irgendetwas, was man mit viel Wohlwollen für ein Tier oder ein Segelboot halten könnte. Wenn der Weg dorthin irgendwie reproduzierbar ist, wird das Gleiche noch ein paar Mal gemalt (z.B. bei der Sonne, Autos, Blättern, etc.). Um es dann sofort wieder zu vergessen.

Eriks kleine Kunstwerke

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachten wird verschoben

Es ist Weihnachten und ich bin total relaxt. Tom ist auch relaxt und Erik sowieso. Das klingt unmoeglich... Es funktioniert auch nur, weil wir Weihnachten dieses Jahr entflohen sind. Wir haben uns nach Thailand verkruemelt und erholen uns seit vier Wochen praechtig. So haben wir zwar die Adventszeit verpasst, aber dafuer auch keinen Weihnachtsspeck angesetzt.

Heute ist nun der Tag der Tage, aber die Hinweise auf das Fest sind hier so spaerlich, dass man sie getrost ignorieren kann. Wir haben uns entschlossen, Erik im Dunklen zu lassen. Hier waere es dem Weihnachtsmann auch viel zu warm gewesen. So wird Weihnachten in ein paar Tagen ganz gemuetlich zu Hause gefeiert. Das Datum fuer das Nachholfest steht noch nicht fest. Es wird wohl davon abhaengen, wann wir ein Geschenk fuer Erik auftreiben koennen.

PS: Ich wuensche natuerlich trotzdem allen Feiernden ein wunderschoenes Weihnachtsfest! PPS: Und die Lebkuchen vermisse ich schon!

Freitag, 19. November 2010

Abschied von den Säntisstrolchen

Heute bin ich etwas wehmütig. Erik hat nach gut einem Jahr in der KITA Säntisstrolche seinen Abschied gefeiert.

Wahrscheinlich hat Erik selbst gar nicht so recht verstanden, was das bedeutet. Natürlich habe ich ihm gesagt, dass er heute zu allen Kindern Tschüss sagt und er nun bald ein großes Kindergartenkind ist.
Als er sich jedoch im Morgenkreis die Lieder aussuchen durfte, wollte er unbedingt Happy Birthday hören - immerhin hatte er ja auch einen Kuchen mitgebracht!

Von seiner Simone hat er noch einen wunderschönen Hefter mit persönlichen kleinen Geschichten und Fotos aus seinem KITA-Alltag bekommen. Ich war total gerührt, als ich die lieben Texte gelesen habe. Für Erik wird es eine tolle Erinnerung sein.

Ich selbst war heute seit langem mal wieder länger in der Gruppe Himmelblau dabei. Und da ist mir doch sehr aufgefallen, wie groß Erik schon geworden ist. Der Unterschied zwischen den ganz kleinen Babies, die weder Laufen noch Sprechen können, und den Großen ist schon beträchtlich. Es ist für die Erzieherinnen bestimmt nicht leicht, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bekommen. Ab dem dritten Geburtstag ist dann einfach auch der richtige Zeitpunkt gekommen, um weiter zu ziehen.

Vor einem Jahr hat uns wohl eher ein glücklicher Zufall einen Platz bei den Säntisstrolchen ermöglicht. Nun kann ich aber sagen, wenn ich es mir noch einmal aussuchen könnte, wäre es diese kleine und feine Kinderkrippe die allererste Wahl!

Donnerstag, 18. November 2010

Erik zählt

Ganz schön oft erstaunen uns die Kleinen mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten. Wie sie das wohl alles so schnell lernen, fragt man sich da.

Auf der anderen Seite wundere ich mich oft, warum es ihnen so schwer fällt scheinbar einfache Sachen zu begreifen. Das Zählen ist so ein Beispiel. Erik sagt die Zahlen bis 10 bestimmt schon seit seinem zweiten Geburtstag einwandfrei auf. Beim Kinderturnen werden vor jedem todesmutigen Sprung alle Umstehenden durch das Herausposaunen der Zahlen bis 10 auf das Event vorbereitet.

Eigentlich beste Voraussetzungen zum (Ab)Zählen von Dingen. Aber Fehlanzeige! Dabei habe ich es so oft vorgemacht. Jede Sache wird einmal angetippt und dann die Zahl dazu genannt: EINS, ZWEI, DREI... Zu einer lustigen Imitation war Erik schon in der Lage. Er tippte wahllos auf den Sachen rum und sagte die Zahlen auf. Irgendwann muss er natürlich stoppen. Die Fünf war dafür die Nummer der Wahl. Egal, wie viele Dinge es gab - es wurde immer bis fünf gezählt.

Es dauerte nicht sehr lang, bis Erik auf einen Blick erkennen konnte, wenn es sich um zwei Gegenstände handelt. Das hat er dann korrekt benannt. Auch mit drei Gegenständen klappte dies vor kurzem. Und nun, TARAAAA. Erik hat kapiert, wie man richtig zählt. Allerdings klappt das nicht mit beliebig vielen Gegenständen, weil er schnell den Überblick verliert, welche schon gezählt wurden. Aber bis vier, fünf geht es einwandfrei. Und wieder was gelernt! Und es hat nur zwei Jahre und 9 Monate gedauert!

Sonntag, 14. November 2010

10 Jahre....

... mit dem gleichen Typen. Und immer noch sehr glücklich.
Boah, waren wir damals noch jung!

Samstag, 30. Oktober 2010

Erik und das *G*

Erik ist ein wahres Plappermaul und spricht eigentlich sehr deutlich. Allerdings verschlampt er gern das *G* uns spricht dafür ein *D*. Er würde also sagen: "Was hast du demacht?" Dabei kann er das *G* schon, aber nur bei ausgewählten wichtigen Wörtern wie Gabi, Gummibärchen, gut, genau,...

Mit Korrekturen soll man ja bei Kleinkindern vorsichtig sein, damit sie die Lust am Reden nicht verlieren. Aber das könnte ich mir bei Erik gar nicht vorstellen... Sein Mund steht einfach nicht still. Daher habe ich ihn schon recht häufig darauf hingewiesen, dass es *GGGGG*emacht heißen muss. Ich habe die Betonung etwas übertrieben. Irgendwann erkannte Erik den Trick, dass er am Anfang des Wortes ein *G* sprechen muss. Das klappte allerdings nicht immer. Manchmal hatte ich ihn verbessert, Erik strengt sich daraufhin ganz doll an und heraus kommt: "Das habe ich ... *G* reindemacht."

Tom hat sich über meine Bemühungen gern lustig gemacht und Wörter mit übertriebenem *G* gesprochen, die gar nicht mit *G* anfangen. Schuft! Aber nun kann ich nach mehreren Monaten (!) intensiver Bemühungen stolz sagen, Erik spricht das *G* wunderschön. Leider auch übertrieben deutlich. Da bin ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen ;-)

PS: Die Verbindung *GR* fällt immer noch schwer...

Samstag, 9. Oktober 2010

Mit Harald auf dem Spielplatz

Vor einer Woche hatten wir Besuch. Am Donnerstag Abend kam Laura zu uns. Was für ein Aufregung bei Erik. Er freute sich wirklich schon den ganzen Nachmittag auf seine kleine "Tante". Die beiden haben den ganzen Abend miteinander gespielt. Als es dann Schlafenszeit war, hat Erik fast freiwillig sein großes Bett für Laura geräumt. Er durfte im Reisebett schlafen. Was für ein Abenteuer für die beiden. Das Gekicher im Kinderzimmer wollte gar nicht mehr aufhören.

Spät Abends trafen auch noch Harald und Gabi in Konstanz ein. Am nächsten Tag hatten wir alle eine tolle Zeit miteinander. Zuerst ging es auf den Spielplatz. Hier könnt ihr die Fotos anschauen:

Mit Harald auf dem Spielplatz


Am Nachmittag waren wir im Schwaketenbad, wo Erik das erste Mal allein die Wasserrutsche herunter sauste. Tja, was Laura vormacht, muss Erik ja unbedingt nachmachen. Ich war sehr stolz und habe mich gefreut!